Jugendbegleiter-Woche vor Ort

Jugendbegleiterprogramm der Ten-Brink-Schule 2019 – ein voller Erfolg

„Gemeinsam leben – lernen und erfolgreich sein“, das ist das Leitziel unserer Schule. Damit der schulische Alltag aber gelingen kann, braucht es Schüler und Schülerinnen, die Verantwortung übernehmen und das Schulleben durch ihr Engagement bereichern.

In diesem Schuljahr gelang dies besonders: 30 Schüler und Schülerinnen folgten dem Angebot sich verantwortungsvoll in den Ganztag einzubringen. Seit vielen Jahren schon gibt es an der Schule Streitschlichter, Schülerpaten und Jugend-Sanitäter. Neu in diesem Jahr kamen die Sport- und Schulmentoren hinzu. Schüler und Schülerinnen, die sich als Bindeglied zwischen Lehrkräften und Schülern verstehen, die Vorbilder sein wollen und konkrete Angebote im Ganztag machen. Mehr als 40 Zeitstunden pro Woche kamen da schnell zusammen. Ihnen gebührt eine ganz besondere Wertschätzung. Zum einen wurde ihnen in einem feierlichen Rahmen am letzten Schultag für ihr Engagement herzlich gedankt und sie durften ihre Jugendbegleiter-Zertifikate in Empfang nehmen. Zum anderen nahm die Gruppe der Schul-und Sportmentoren an einem Aktionstag im Erlebnis-Kletterpark der Insel Mainau teil. Mit spielerischen Teamaufgaben und „Mutproben“ im Kletterwald war der Ausflugstag gefüllt. Alle Teilnehmer hatten sichtlich Spaß und hoffen gemeinsam mit der Schulleitung auch im nächsten Jahr wieder viele engagierte Jugendbegleiter in ihren Reihen aufnehmen zu dürfen.

Birgit Steiner, Rektorin

Jugendbegleiter erhalten Dankeschön

Bei herrlichstem Wetter fand am 27.06.2019 der diesjährige „Dankeschön-Kaffeeklatsch“ im Schulgarten der Erich Kästner Gemeinschaftsschule statt. Dieser ist seit Jahren die Gelegenheit, bei der sich die Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrer sowie die Mitarbeiter der Schule bei den Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleitern für ihr tolles Engagement bedanken können.

Besonders schön war, dass dieses Mal auch Junior-Jugendbegleiter dabei waren, die seit dem Schuljahr 18/19 eigenständig AGs leiten. Bei Sonnenschein, Eistee und Gebäck fanden im schattigen, blühenden Schulgarten gute Gespräche statt und es wurde gelacht und genossen. Die Stadt – vertreten durch Herrn Spangenberg – überreichte den Jugendbegleitern jeweils eine Flasche „Stadtsekt“, von der Erich Kästner Gemeinschaftsschule gab es selbstgemachtes Apfelgelee aus eigener Ernte. Es ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten.

Bodelschwinghschule Reutlingen

Am Freitag, 22. März 2019, feierten die Lesepaten der Bodelschwinghschule Reutlingen ihr 10-jähriges Jubiläum mit einem Sektempfang. Die Schulleitung der Bodelschwinghschule, Frau Christine Will, dankte allen Paten für ihr teilweise jahrelanges Engagement. 

 

In einem kurzen Rückblick über die vergangenen Jahre erinnerte die Koordinatorin Frau Treiber an die Anfänge: Im Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde im Hohbuch wurde in der Ausgabe Dezember 2008 in einer kurzen Notiz dafür geworben, sich an der Bodelschwinghschule zu engagieren und kleinen Kindergruppen vorzulesen, bzw. ältere Kinder beim Leselernprozess zu unterstützen.

Schon Ende Januar 2009 begannen die ersten vier Lesepaten ihren ehrenamtlichen Dienst an der Bodelschwinghschule. Erfreulicherweise wuchs die Gruppe schnell an, sodass inzwischen 15 Patinnen und Paten regelmäßig in der Bodelschwinghschule aktiv sind.

Je nach Alter und individuellem Leistungsstand liegen die Schwerpunkte vom Vorlesen bis zum intensiven Üben der Lesefertigkeit. Das Vorlesen ist ein Baustein zum Schriftspracherwerb und trägt damit auch zur Integration von Kindern mit Migrationshintergrund bei. Die Kinder werden motiviert und ermutigt, sich mit Sprache und Schrift auseinander zu setzen und so zum Lesen geführt.

Die Betreuung und Beratung, sowie der Austausch der Lesepaten untereinander erfolgt u.a. ein bis zweimal im Jahr bei einem Treffen in der Schule. Dabei stehen neben inhaltlichen und pädagogischen Themen, einzelne Kinder, die Kontaktpflege der Lesepatinnen und der Austausch im Vordergrund.

Die individuelle Zuwendung durch die Lesepatinnen ist eine gute Ergänzung und ein Baustein für den Spracherwerb.Die persönliche Beziehung des Kindes zu seiner Lesepatin und die Einzelzuwendung sind dabei für die Schüler von unschätzbarem Wert.
Die Lesepatinnen engagieren sich, teilweise im Rahmen des Jugendbegleiterprogrammes in Baden Württemberg, bis zu zwei Stunden pro Woche.

Grundschule Berghaupten bedankt sich bei ihren Ehrenamtlichen

Im nun zu Ende gehenden Schuljahr betreuten an der Grundschule Berghaupten 12 ehrenamtlich tätige Menschen jede Woche außerunterrichtliche Bildungsangebote im Rahmen des Jugendbegleiter-Programms des Landes Baden-Württemberg. Die Schülerinnen und Schüler können zum Beispiel Karate lernen, Hilfe bei ihren Hausaufgaben erhalten, Musik mit Orff-Instrumenten, Flöten oder Akkordeon lernen, um nur einige Beispiele zu nennen. Insgesamt sind das 13,5 Zeitstunden über die regulären Unterrichtsstunden hinaus. Ein Angebot, das ohne die JugendbegleiterInnen, die sich in ihrer Freizeit dafür einsetzen, nicht möglich wäre und das Schulleben stark bereichert.

Deshalb hat sich die Schulleitung diese Woche bei ihnen mit einem Sommercafé im Lehrerzimmer der Grundschule für ihr Engagement bedankt. Neben sachlichen Informationen gab es genügend Freiraum für eine Vorstellungsrunde und kreative Diskussionen über Ablaufmodalitäten, bevor es dann zum geselligen Teil mit Kaffee und Kuchen überging. Gleichzeitig gab es noch Urkunden für teils jahrelangen Einsatz.

Neben diesen Ehrenamtlichen in Berghaupten sind im ganzen Land über 23.000 Menschen als JugendbegleiterInnen an rund 2000 Schulen aktiv. Rund 40 Prozent der Ehrenamtlichen sind ältere Schülerinnen und Schüler, die Angebote für Jüngere mit Leben füllen, das Schulleben mitgestalten und gleichzeitig eine Menge für sich selbst lernen.

Für Rückfragen oder bei Interesse, selbst mit einem Angebot an der Grundschule Berghaupten aktiv zu werden, wenden Sie sich direkt an die Grundschule Berghaupten, Frau Walter-Grohsschmiedt oder Frau Wolff.