Allgemeine Informationen


Die Programmrichtlinien des Jugendbegleiter-Programms im Überblick:

  • Es handelt sich um Bildungs- und Betreuungsangebote an öffentlichen Schulen. Privatschulen können nicht am Jugendbegleiter-Programm teilnehmen.
  • Alle Angebote im Jugendbegleiter-Programm werden ausschließlich durch ehrenamtlich Tätige durchgeführt; sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (also auch Minijobs, FSJ-Stellen, etc.) können im Rahmen des Jugendbegleiter-Programms nicht eingesetzt werden.
  • Eine Schule muss Jugendbegleiter-Angebote von mindestens vier Zeitstunden pro Woche anbieten. Andernfalls ist eine Programmteilnahme nicht möglich bzw. Fördergelder müssen für das Halbjahr, in dem keine vier Zeitstunden erreicht wurden, zurückgezahlt werden.
  • Verlässlich, wöchentlich und zur selben Zeit stattfindende Angebote, mind. ein Schulhalb­jahr, keine Projekte
  • Gruppengröße: mind. fünf Schülerinnen und Schüler
  • Junior-Jugendbegleiterinnen und Junior-Jugendbegleiter sind Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 18 Jahren.
  • Jugendliche unter 18 Jahren, die ein Jugendbegleiter-Angebot durchführen möchten, benötigen die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten.
  • Nur im Rahmen einer Teamlösung ist der 14-tägliche Einsatz von Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleitern, d.h. mit wöchentlich stattfindenden, verlässlichen Angeboten möglich.
  • Grundlage für Versicherungsschutz: Vereinbarung Jugendbegleiterin bzw. Jugendbegleiter – Schulleitung (von beiden Seiten unterschrieben)
  • Bei Nutzung des Kooperationsbudgets zusätzlich Vereinbarung Schulleitung – außer­schul­ischer Partner (von beiden Seiten unterschrieben)
  • Von den Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleitern müssen unterschriebene Stunden­aufstellungen vorliegen.
  • Doppelförderungen innerhalb des gleichen Angebots durch andere Landesprogramme sind ausgeschlossen (z. B. Kooperation Schule-Verein).
  • Die Unterlagen müssen zehn Jahre an der Schule aufbewahrt werden und für mögliche Belegprüfungen zur Verfügung stehen (Vereinbarungen, Stundennachweise, Belege, Abrechnungen etc.).
  • Die Höhe der Aufwandsentschädigung ist nicht festgelegt. Diese liegt im Ermessen der Schulleitung. Jedoch darf der Gesamtbetrag aller in einem Kalenderjahr vereinnahmten Aufwandsentschädigungen einer Jugendbegleiterin/ eines Jugendbegleiters 2.400 Euro nicht überschreiten; dabei sind sämtliche Aufwandsentschädigungen für Tätigkeiten zusammenzurechnen, für die eine Aufwandsentschädigungen gem. § 3 Nr. 26 EStG erzielt wird (z.B. Übungsleiterin/ Übungsleiter in einem Sportverein und/oder als Jugendbegleiterin/ Jugendbegleiter an anderen Schulen).
  • Für Fortbildungs- und Koordinierungskosten können zusammen maximal 20 Prozent des Grundbudgets abgerechnet werden.
  • Sachkosten (bewegliche Sachen) können maximal 20 Prozent des Grundbudgets betragen und müssen mit dem im aktuellen Schuljahr stattfindenden Jugendbegleiter-Angebot vereinbar sein (Fußball, Spiele, Sportgeräte etc.).
  • Das Kooperationsbudget darf ausschließlich für Aufwandsentschädigungen von Jugend­begleiterinnen und Jugendbegleitern genutzt werden, die im Rahmen einer Kooperation tätig sind. Die Zahlung der Aufwandsentschädigung erfolgt direkt an die Jugendbegleiterin oder den Jugendbegleiter.
  • Die Budgetkategorien werden wie folgt berechnet:

Stunden

Kategorie

Grundbudget

Kooperationsbudget

Summe

4-10

A

2.500 €

500 €

3.000 €

11-20

B

4.500 €

500 €

5.000 €

21-40

C

5.000 €

1.000 €

6.000 €

41-60

D

6.000 €

1.500 €

7.500 €

ab 61

E

7.000 €

1.500 €

8.500 €


Die Förderrichtlinien können Sie als pdf hier herunterladen >>>